Grundsatz
Virtualisiert, außer es spricht etwas Handfestes dagegen
Bestehende Server übernehme ich in aller Regel in eine virtuelle
Umgebung, statt sie neu aufzusetzen. Ihre gewachsene Konfiguration
bleibt damit erhalten – einschließlich der Eigenheiten, die
niemand mehr dokumentiert hat, die aber im Alltag gebraucht werden.
Was Sie davon haben:
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Die Hardware wird austauschbar. Steht in vier
Jahren ein neuer Server an, zieht die virtuelle Maschine um. Kein
Neuaufbau, keine Neuinstallation, kein Wochenende.
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Sicherung wird zur Selbstverständlichkeit. Eine
virtuelle Maschine lässt sich als Ganzes sichern und als Ganzes
zurückholen – inklusive Betriebssystem und Einstellungen,
nicht nur der Daten darin.
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Dienste lassen sich trennen. Was heute
gezwungenermaßen auf einer Maschine liegt, bekommt eigene
Umgebungen. Fällt eine aus, stehen nicht alle anderen still.
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Testen vor dem Ernstfall. Ein Abbild vor dem
Update, und der Rückweg ist eine Frage von Minuten.
Die Ausnahme sind Fälle, in denen wirklich etwas dagegen spricht:
spezielle Hardware, die durchgereicht werden müsste, Dongles, oder
Steuerungen mit direkter Anbindung an Maschinen. Das prüfe ich vorher
– nicht mittendrin.
Auch Ihre Telefonanlage gehört dazu: Die 3CX-Instanz läuft
selbstverständlich als virtuelle Maschine mit. Ein eigener Rechner
unter dem Schreibtisch, nur für die Telefonie, ist seit Jahren keine
gute Idee mehr.