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Port 04 · Leistungen

Ein Server ist kein Gerät.Er ist ein Dienst, der laufen muss.

Deshalb virtualisiere ich, wo immer es geht. Was heute auf einem Blech liegt, ist morgen an ein anderes gebunden – und genau das lässt sich vermeiden.

Grundsatz

Virtualisiert, außer es spricht etwas Handfestes dagegen

Bestehende Server übernehme ich in aller Regel in eine virtuelle Umgebung, statt sie neu aufzusetzen. Ihre gewachsene Konfiguration bleibt damit erhalten – einschließlich der Eigenheiten, die niemand mehr dokumentiert hat, die aber im Alltag gebraucht werden.

Was Sie davon haben:

  • Die Hardware wird austauschbar. Steht in vier Jahren ein neuer Server an, zieht die virtuelle Maschine um. Kein Neuaufbau, keine Neuinstallation, kein Wochenende.
  • Sicherung wird zur Selbstverständlichkeit. Eine virtuelle Maschine lässt sich als Ganzes sichern und als Ganzes zurückholen – inklusive Betriebssystem und Einstellungen, nicht nur der Daten darin.
  • Dienste lassen sich trennen. Was heute gezwungenermaßen auf einer Maschine liegt, bekommt eigene Umgebungen. Fällt eine aus, stehen nicht alle anderen still.
  • Testen vor dem Ernstfall. Ein Abbild vor dem Update, und der Rückweg ist eine Frage von Minuten.

Die Ausnahme sind Fälle, in denen wirklich etwas dagegen spricht: spezielle Hardware, die durchgereicht werden müsste, Dongles, oder Steuerungen mit direkter Anbindung an Maschinen. Das prüfe ich vorher – nicht mittendrin.

Auch Ihre Telefonanlage gehört dazu: Die 3CX-Instanz läuft selbstverständlich als virtuelle Maschine mit. Ein eigener Rechner unter dem Schreibtisch, nur für die Telefonie, ist seit Jahren keine gute Idee mehr.

Hardware

Zwei Hersteller, zwei unterschiedliche Aufgaben

Server und Arbeitsplatzrechner haben wenig gemeinsam außer dem Stromanschluss. Entsprechend fällt die Wahl unterschiedlich aus.

Server

Thomas-Krenn

Server baue ich auf Thomas-Krenn auf. Ausschlaggebend sind das Preis-Leistungs-Verhältnis und vor allem die Konfigurierbarkeit: Die Maschine lässt sich auf den konkreten Bedarf zuschneiden, statt aus einer Liste vorgegebener Bündel gewählt zu werden.

Ich hatte lange Dell-Server im Portfolio und bin bewusst gewechselt. Das war keine Grundsatzentscheidung gegen Dell, sondern eine für mehr Spielraum bei der Auslegung.

Arbeitsplätze

Dell

Bei Arbeitsplatzrechnern und Notebooks bleibe ich bei Dell. Hier zählt vor allem eines: Die Geräte müssen zuverlässig laufen, über Jahre, in Serie und ohne Überraschungen.

Ein Arbeitsplatz, der ausfällt, kostet unmittelbar Arbeitszeit. Das ist der Punkt, an dem sich Sparen am wenigsten lohnt.

Plattform

Was darauf läuft

Als Virtualisierungsschicht setze ich auf Proxmox beziehungsweise QEMU. Beides läuft auf Linux, ist ohne Lizenzhürden zu betreiben und gibt Ihnen vollen Zugriff auf Ihre eigene Umgebung.

  • Linux-Server auf Basis von Debian oder Ubuntu – für Dateidienste, Webanwendungen, Datenbanken, Verzeichnisdienste und alles, was keine Windows-Bindung hat.
  • Windows Server dort, wo Ihre Fachanwendungen ihn voraussetzen. Das ist häufiger der Fall, als manchem lieb ist – und kein Grund, deswegen die ganze Umgebung darauf auszurichten.
  • Gemischt, wenn es sinnvoll ist. Beides auf derselben Virtualisierung nebeneinander zu betreiben, ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.
  • Dell (Clients)
  • Thomas-Krenn
  • Proxmox
  • Debian
  • Ubuntu
  • Windows Server

Steht bei Ihnen ein Serverwechsel an?

Der beste Zeitpunkt zum Virtualisieren ist der Umzug auf neue Hardware.

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